UNFALL INFORMATION

Was ist nach einem
unverschuldeten Unfall zu tun?
Was muss ich beachten?

Wie bekomme ich meinen Schaden ersetzt?


Die einfachste Antwort ist, dass Sie eine/n qualifizierte/n Rechtsanwalt bzw. Rechtsanwältin mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche beauftragen sollten, da Sie damit Ihren eigenen Zeitaufwand auf ein Minimum reduzieren können. Dabei ist es egal, ob es sich um einen kleinen, übersichtlichen Schaden oder ein großes Schadenereignis handelt. Wenn Sie sebst keine qualifizierte Rechtvertretung kennen, können wir Ihnen gerne behilflich sein. Außerdem sollten Sie ein Gutachten über den an Ihrem Fahrzeug eingetretenen Schaden erstellen lassen, das dann die technische Grundlage der Schadenregulierung darstellt. Ohne qualifiziertes Gutachten fehlt im Regelfall am Ende der Regulierung ein Teil des Ihnen zustehenden Geldes.




Ist ein/e Rechtsanwalt/wältin wirklich erforderlich?


Die klare Antwort ist: Ja! Warum? Weil Sie selbst gar nicht wissen, was Ihnen überhaupt zusteht, oder wissen Sie, ob die massiven Kopfschmerzen mit 300,- € oder 1.000,- € zu vergüten sind? Kennen Sie den fiktiven Haushaltführungsschaden? Und wieviel Zeit wollen Sie in den Schriftwechsel investieren; zehn Stunden, oder mehr? Wer nur eine der drei Fragen mit nein beantwortet, muss sich praktisch anwaltlich vertreten lassen.




Gutachten oder Kostenvoranschlag?


So mancher Geschädigter scheut den Gang zum Sachverständigen, weil er meint, dass die regulierungspflichtige Versicherung mit zu hohem Kosten belastet sei. Stattdessen wird der Kostenvoranschlag von einer Werkstatt eingeholt. Dabei sollten Sie jedoch bedenken:

  • der Kostenvoranschlag hat keinen Beweiswert
  • ein Kostenvoranschlag weist keinen merkantilen Minderwert aus
  • in einem Kostenvoranschlag sind oftmals nur die groben Arbeiten berücksichtigt, nicht alle erforderlichen Nebenarbeiten, das kann später zu Problemen führen
  • es fehlt der neutrale Dritte, denn der Sachverständige hat nichts davon einen Schaden zu hoch oder zu niedrig zu kalkulieren
  • ohne Sachverständigen gibt es im Regelfall keine aussagekräftige Dokumentation des Schadens
Ohne die Eischaltung eines unabhängigen, neutraen und qualifizierten Sachverständigen stellen Sie sich in eine deutlich schlechtere Positionen gegenüber der regulierungspflichtigen Versicherung. Die Versicherung kann Ihr Recht auf einen unabhängigen Sachverständigen Ihres Vertrauens auch nicht einschränken!




Gutachten auch bei einem Bagatellschaden?


Bei einem Bagatellschaden muss die Versicherung die Kosten eine Gutachtens nicht bezahlen. Aber wissen Sie genau wann ein Bagatellschaden eingetreten ist? Kommen Sie zu uns, auch wenn Sie meinen, dass ein Bagatellschaden eingetreten sein könnte. Wir begutachten den Schaden und können dann entscheiden, ob ein Gutachten sinnvoll ist oder eine "schmaleres" Produkt, mit dem Sie den Schaden abrechnen können und keine Probleme bei der Bezahlung der Kosten haben.




Gutachten auch bei Teilschuld?


Selbst wenn Sie möglicherweise eine Teilschuld trifft oder treffen könnte, dürfen Sie selbstverständlich trotzdem einen Sachverständigen Ihrer Wahl mit der Erstattung eines Gutachtens beauftragen. Es gibt sogar viele Fälle, in denen Sie trotz Teilschuld die Gutachtenkosten voll ersattet bekommen können, nämlich immer dann, wenn Sie zudem über eine Vollkaskoversicherung verfügen. In diesem Fall gibt es eine Vielzahl an Schadenpositionen (Reparaturkosten, Wertminderung, ...), die Sie statt mit der Quote voll ersetzt erhalten. Aber selbst dann, wenn Sie keine Vollkaskoversicherung für Ihr Fahrzeug haben, sollten Sie nicht auf Ihr Recht auf einen unabhängigen Sachverständigen verzichten. Warum? Wenn auf eine unabhängige Schadenermittlung verzichtet wird, kostet das im Regelfall viel mehr Geld als der Teil der Gutachtenkosten, den Sie nach Quote selbst zahlen müssen. Und Sie verlieren den neutralen Dritten. Und wer weiß, vielleicht ergibt sich gerade durch eine gute Schadendokumenation erst, dass Sie sogar gar keine Teilschuld bekommen. Das kam schon mehr als einmal vor!




Der Versicherer schickt einen Gutachter, der kostet mich sowieso nichts!


Das ist leider nicht ganz richtig, denn das kostet Sie die neutrale Begutachtung. Viele Versicherer haben mit den Sachverständigen, mit denen Sie zusammenarbeiten eine Veeinbarung, dass sich die Sachverständigen an die Vorgaben, die die Versicherer stellen, halten müssen. Diese Vorgaben betreffen im Regelfall die Art und Weise wie ein Schaden berechnet werden soll. Auf angestellte Sachverständige trifft das natürlich auch zu. Und wussten Sie, dass die Dekra für einen sehr großen Versicherer Kalkulationskürzungen durchführt und dabei sogar noch in die "Berichte" hineinschreibt, dass die Bearbeitung nach Vorgaben der Versicherung erfolgt ist? Unabhängigkeit sieht leider anders aus. Auch bei einer Teilschuld ist es kein günstiges Angebot, wenn der Versicherer den Sachverständigen für Sie auswählt und bezahlt. Beispiel gefällig?Gerne! Nehmen wir an Sie bekommen 30% Teilschuld und haben keine Vollkaskoversicherung (siehe vorherige Frage), Sie erhalten also alle Kosten zu 70% ersetzt. Der Versicherungssachverständige kalkuliert nach Vorgaben der Versicherung einen Schaden von 3.000,- € und "vergisst" den merkantilen Minderwert. Tatsächlich sind die Reparaturkosten jedoch 3.500,- € hoch und Sie haben noch Anspruch auf den merkantilen Minderwert in Höhe von 500,- €. Beides ist im neutralen Gutachten angegeben. Sie bekommen also 700,- € mehr (70% von 1.000,- €). Selbst wenn das Gutachten 800,- € kosten würde, dann müssten Sie davon 240,- € (= 30%) selbst bezahlen. Sie haben also 460,- € mehr bekommen als wenn Sie sich auf die kostenlose Lösung eingelassen hätten.





Diese Frage muss sich jede/r Geschädigte stellen, wenn sein oder ihr Fahrzeug durch einen anderen beschädigt worden ist.


Im Regelfall haben Sie, wenn überhaupt, vielleicht alle 10 Jahre einen Unfall. Fragen Sie sich selbst, ob Sie wüssten, was dann zu tun ist. Vermutlich nicht, wenn Sie nicht gerade "vom Fach" sind, da ein Unfall ein Außnahmeereignis darstellt.


Wir haben Ihnen hier einige Tipps zusammengetragen, die Sie unbedingt beachten sollten, damit der erlittene Schaden nicht noch in einem finanziellen Desaster endet.


Zum Schluss der gesamten Schadenregulierung wollen Sie doch eigentlich nur, dass Ihr Fahrzeug wieder repariert ist und die Ihnen entstandenen Kosten durch den Versicherer des Unfallgegeners ersetzt werden. Aber das kann unter Umständen ein langer Weg werden.


Blättern Sie weiter auf ein kleines Inhaltsverzeichnis, das Ihnen zeigt, was Sie tun sollten, um eine für Sie positive Schadenregulierung zu erreichen.

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